Hilfe zum beA von Experten

Der Rechtsverkehr wird digital.

Was bedeutet das für Sie und wie bereiten Sie sich vor?

Jede Person mit Zulassung zur Rechtsanwaltschaft hat bereits ein persönliches besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA) und kann darüber mit den anderen Teilnehmern der EGVP-Infrastruktur kommunizieren.


beA – besonderes elektronisches Anwaltspostfach


beN– besonderes elektronisches Notarpostfach


beBPo – besonderes elektronische Behördenpostfach


EGVP – Elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach


Der Zeitplan zum elektronischen Rechtsverkehr:

2016 das beA geht an den Start


2018 die passive beA-Nutzungspflicht beginnt und damit die Pflicht, sein beA-Postfach abzurufen.


2019 die technischen Voraussetzungen für elektronische Dokumente werden strenger.*


2022 die aktive beA-Nutzungspflicht beginnt. Schriftsätze an Justizbehörden dürfen nur noch elektronisch versandt werden.**


Was müssen Sie vorbereiten?

  • Beantragung der beA-Karten für alle Berufsträger der Kanzlei
  • Kartenlesegeräte installieren
  • Einrichtung der Zugänge zum beA
  • technische Voraussetzungen für das Erstellen rechtskonformer Dokumente schaffen*

Was sollten Sie vorbereiten, um die Arbeit mit dem beA zu vereinfachen?

  • beA-Zugänge für die nicht-anwaltlichen Kanzleimitarbeiter einrichten
  • eine digitale Aktenführung / Dokumentenmanagement
  • die Schnittstelle zu Ihrer Kanzleisoftware einrichten
  • Schulungen zur Arbeit mit dem elektronischen Rechtsverkehr

Unsere Unterstützung

Wir helfen Ihnen dabei, die pflichtgemäße Einführung des beA als Chance zu nutzen.

  • technische Voraussetzungen für die Arbeit mit dem beA schaffen
  • Hilfestellung beim Beantragen und Einrichten der beA-Karten
  • Einrichtung des beA-Zugangs und der Schnittstelle zu RA-MICRO
  • Beratung bei der Rechteverwaltung für Ihre Mitarbeiter und Vertreter
  • Schulung: Online, vor Ort in Ihrer Kanzlei oder in unseren Schulungsräumen

*Dokumente müssen lt. §2 ERVV durchsuchbar sein, damit der Text in den Schriftsätzen und Anlagen markiert, kopiert und durchsucht werden kann. Dies wird mit einer Software für Texterkennung (OCR, Optical Character Recognition) erreicht.

**In bestimmten Gerichtsbarkeiten einzelner Bundesländer wurde die aktive Nutzungspflicht bereits vorgezogen.